pay 100An der Kasse im Supermarkt: Das Smartphone wird über das Kartenterminal gehalten, ein Signal (Piepton) erklingt – die Bezahlung ist erfolgt.
Kein Kramen im Portemonnaie nach Bargeld oder der passenden Zahlkarte mehr.
Praktisch? Auf jeden Fall für diejenigen, die ihr Smartphone stets griffbereit dabei haben.  

 

Auf großes Interesse stieß der von Friedrich Kammer angebotene Vortrag zum Thema „Bezahlen mit dem Smartphone“.

Damit das Bezahlen mit dem Smartphone klappt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

Im Smartphone muss eine Digitale Karte der Bank, über die die Bezahlung erfolgen soll, angelegt sein und eine Bezahl- App, mit der der Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Im Smartphone muss der NFC-Chip (Near Field Communication) für den Funkkontakt mit dem Kartenterminal aktiviert sein.

Wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Plastikkarte wird das Smartphone über das Kartenterminal gehalten. Die Bestätigung des Vorgangs erfolgt durch Eingabe der PIN oder die Entsperrung des Smartphones - je nach Absicherung – mittels Eingabe der Smartphone-PIN,  Entsperrmuster oder Fingerabdruck.

Entscheiden muss man sich, ob man ein Wallet, eine Brieftasche für mehrere digitale Karten, nutzen will. Eine solche bietet beispielsweise Google an zusammen mit dem Bezahldienst  „Google Pay“.  Eine Alternative ist die App, die die eigene Bank für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs anbietet.

Ein Gesichtspunkt, den man in die Entscheidung einbeziehen sollte, ist die Verwendung der anfallenden Daten. Bei der Nutzung der Google Angebote landen die Daten der Bezahlvorgänge  bei Google und werden weiterverwendet, z.B. an Drittanbieter zu Werbezwecken verkauft. Die Alternative ist die Verwendung der Zahlungs-Apps der Banken, die ohnehin die Daten verwalten und versprechen, sie nicht an Drittanbieter zu verkaufen.   

Bezahlen mit der Plastikkarte oder mit dem Smartphone ist vergleichbar sicher.

Margret Wendling

 

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