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Vom Kaiserreich zur Republik – Fr 22. November

1918 WaffenstillstandDas Deutsche Kaiserreich ("Zweites Reich") wurde während eines Krieges gegründet (Deutsch-Französischer Krieg 1870/1871) und während eines Krieges beendet (1. Weltkrieg 1914/1918). Das Reich war bundesstaatlich ("kleindeutsch" ohne Österreich-Ungarn) als konstitutionelle Monarchie organisiert (mit einer starken Position des Kaisers).

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In dieser Kaiserzeit wandelte sich der Staat von einem Agrar- in ein Industrieland. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Landflucht schafften ein Proletariat und führte in den wachsenden Städten zu sozialen Problemen wie z.B. Wohnraummangel. Die Gesellschaft organisierte sich in Parteien und Verbänden, z.B. Gewerkschaften.

Die zwei prägenden Gestalten dieser Zeit waren Bismarck als Reichskanzler, der das erklärte Ziel eines deutschen Nationalstaates unter preußischer Führung erreicht hatte, eine kluge Bündnispolitik verfolgte und mit sozialen Maßnahmen den inneren Frieden anstrebte, gefolgt von Kaiser Wilhelm II., der unglücklich agierte und das Deutsche Reich in den 1. Weltkrieg führte.

Nach dem verlorenen Krieg mit der Kapitulation des Reiches und dem Friedensdiktat von Versailles folgte die "Weimarer Republik" als erste parlamentarische Demokratie in Deutschland. Diese Republik war aber mit einer schweren Hypothek durch die aufgezwungenen Kriegsreparationen und die innere Zerrissenheit belastet.

Leitung: Hans-Rainer Hintner

Termin: 22.11., 16:00 bis 18 Uhr im Vortragsraum, Heidelberger Str. 89