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Zeppeline – Giganten der Luft - Do 17. Mai

Graf Zeppelin over New York City 1928Seit etwa 1900 konkurrierten zwei unterschiedliche Systeme um die Beherrschung des Luftraumes. Das System "leichter als Luft" = statischer Auftrieb (Pioniere Brüder Montgolfier 1783 mit Heißluftballon,  Graf Zeppelin mit Starrluftschiff um ca. 1900) und "schwerer als Luft" = dynamischer Auftrieb (Pionier u. a.  Otto Lilienthal um ca. 1890).

Zunächst hatten die Luftschiffe die Nase vorn durch Reichweitenvorteile und realisierte Passagierbeförderungen.

Die schnelle technische Entwicklung der Flugzeuge  im 1. Weltkrieg brachte aber die Wende und die Überquerung des Atlantiks mit dem Nonstopflug 1927 von New York nach Paris durch Charles Lindbergh  zeigte die Leistungsfähigkeit des Flugzeugs auf.   

Trotzdem konnten sich die Luftschiffe noch einige Zeit behaupten durch fahrplanmässige und komfortable Interkontinentalfahrten, besonders mit LZ 127 "Graf Zeppelin" und LZ 129 "Hindenburg". Durch das tragische Unglück am 6. Mai 1937 in Lakehurst,  bei dem LZ 129 verbrannte und 36 Tote zu beklagen waren, wurde das Kapitel (Großluftschiffe und Passagierbeförderung) abrupt beendet. Das Thema wird in zwei Kursen behandelt:

Teil 1: Vorgeschichte der Luftfahrt, Konstruktion, Fahrtechnik und Infrastruktur für Luftschiffe, Entwicklungen in Deutschland (Zeppelin, Schütte-Lanz usw.), Luftschiffe im Kriegseinsatz 1. Weltkrieg. 

Teil 2: Luftschiffe in Europa und USA, Luftschiffe verbinden Kontinente bis zum Ende der kommerziellen Luftfahrt (Verlust des LZ 129 "Hindenburg" am 06.05.1937, Landung in Lakehurst), aktuelle Projekte und Einsatz.

Termin: Do 17. Mai, 16:00-18:00 Uhr im Vortragsraum, Heidelberger Str. 89

 
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