Akademie 55plus Darmstadt - Berichte 2019

Eierbecher aus Handgranaten

Besuch in Bonn: Haus der Geschichte, Bundeskunsthalle und Orgelbauer

Bonn1Die Idee war ausgesprochen gut: Drei Kursleiter (Mika Dietrich, Helmut Linke und Norbert Irgang) taten sich zusammen, mieteten einen großen Bus und fuhren mit gut 50 Aka-Mitgliedern in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn, wo sich ihre Wege jedoch zunächst mal trennten: Die ersten zog es in die Bundeskunsthalle, die zweite Gruppe ließ sich im „Haus der Geschichte“ auf Ereignisse im Nachkriegsdeutschland ein, das letzte Drittel schließlich wurde von einem Meister seines Faches in die Kunst des Orgelbaus eingeführt.

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Über Schloss Alsbach auf den Melibokus

schloss alsbachführte die Wanderung zu der Ulrich Schöll als Wanderführer eingeladen hatte. Er bietet jedes Jahr mehrere Wanderungen für Aka-Mitglieder an, die er mit Vortouren vor den eigentlichen Wanderungen bestens vorbereitet.
Vom Bahnhof Zwingenberg aus ging es durch verwinkelte Gässchen und über eine lange Treppe durch die Aul, das alte Stadttor von Zwingenberg auf den Blütenweg. Von dem nicht ganz so freundlichen Wetter – es waren sogar ein paar Schneeflöckchen dabei – ließ sich die muntere Gruppe von 18 Wanderern nicht beeindrucken und strebte dem ersten Etappenziel zu – der Burgruine Schloss Alsbach.

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Reichskanzler Otto von Bismarck

Wolfram Tischendorf ist zu danken, dass er mit „Leben und Tätigkeit“ des Reichskanzlers Otto von Bismarck (und im nächsten Semester mit Konrad Adenauer) zwei markante Persönlichkeiten der deutschen Geschichte zu seinem Thema macht. Bismarck (1815-1898) bleibt eine verdienstvolle Persönlichkeit, wenngleich er aus heutiger Sicht ein ultrakonservativer Politiker gewesen ist.

Als „toller“ Junker eines stets wohlhabenden Adelsgeschlechts sorgt sich vor allem seine strebsame und gebildete Mutter um die Karriere ihres Sohnes. Er bummelt und trinkt während er halbherzig eine Ausbildung im Forst- und Gutswesen auf sich nimmt.

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Brüssel – die europäische Hauptstadt erleben

Fahrt der Akademie 55plus und der Europäischen Akademie Hessen

Achtunddreißig an Europa Interessierte verbrachten auf Einladung des Europaabgeordneten Dr.Wolf Klinz, MdEP drei spannende und lehrreiche Tage in der europäischen Hauptstadt. Barbara von Saary und Sigrid Geisen leiteten die Reise.

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Thea Nivea und eine Kranichsteiner Hymne

Michael Hüttenberger bei „Akademie im Gespräch“

Wer das Stadtmagazin „Frizz“ regemäßig liest, ist mit „Thea Nivea“ bestens vertraut. Die freche Göre gibt jeden Monat ihre süffisanten Kommentare zum Darmstädter Geschehen ab. Insgesamt gibt es schon rund 130 Glossen von ihr. Petra Neumann-Prystaj hatte nun den „geistigen Vater“ des Mädchens zu Gast: Michael Hüttenberger, den ehemaligen Schulleiter der Erich-Kästner-Schule, der sich nebenbei auch noch als Autor und SPD-Stadtverordneter betätigte, immer SV-98-Anhänger war und sich in den letzten Jahren hauptsächlich aufs Schreiben verlegt hat.

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Damit die Zähne länger gesund bleiben...

Prophylaxe statt Prothese

Es war mutig und ehrlich, als Elvi Graf bei der Begrüßung des Referenten Dr. Christian Rath, gestand, dass ihr der Verein für Zahnhygiene unbekannt sei. So ging es wohl den meisten der Zuhörer, obwohl diese gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Mund- und Zahnpflege in Darmstadt (Liebigstraße 45) eine Geschäftsstelle unterhält, deren Leiter er ist.

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Wer war Sebastian Kneipp?

Dass Kneipp’sche Heilmethoden immer etwas mit Wasser zu tun haben, war das mitgebrachte Wissen zu dem Vortrag über Kneipps Biografie, zu dem der Referent Robert Gebel eingeladen hatte. Über die empfohlenen Anwendungen von Kneipp wurde in getrennter Veranstaltung gesprochen und experimentiert.

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Frieden für ihr Kapital -

oder wie kann man sein Geld so anlegen, dass man ruhig schlafen kann?

Ein interessantes Thema zu dem Henning Grothkop einen Workshop für Aka-Mitglieder anbot.
Herr Grothkop ist Certified Financial Planner (zertifizierter Finanzplaner) und seit 20 Jahren in der Finanzbranche tätig.

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Kann Liebe im Alter gelingen?

Ursula Graf und Erich von Derschatta ermutigen Paare und Singles zum Neuanfang

Erst seit zweieinhalb Jahren sind die Schulberaterin Ursula Graf (68) und der Heilpraktiker Erich von Derschatta (75) ein Ehepaar. Aus früheren Beziehungen haben sie fünf erwachsene Kinder und sind Großeltern von sechs Enkeln. Sie leben in Rente, arbeiten freiberuflich und wirken wie ein frisch verliebtes Paar, das sich gegenseitig die Sätze zuspielt.

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Die Poesie des Vorgefundenen

Aka-Kursleiter Klaus Philipp begeisterte mit seinem fotografischen Werk, das er „Phantasiereisen“ nennt

Die Fotografie ist 150 Jahre alt, die bildende Kunst bereits über 40.000 Jahre. Beides fasziniert und inspiriert Klaus Philipp, den Leiter des Aka-Kurses „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“. Nach seinem Kunststudium in Mainz und Hamburg war er Lehrer an Gymnasien in Groß-Gerau und Darmstadt und hat sich in all diesen Jahren fotografisch weitergebildet.

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