Akademie 55plus Darmstadt - Berichte 2019

Sind die Menschen zum Glücklichsein auf der Welt?

philosoph clipartSieben zum Denken aufgelegte Menschen kamen zu dem Seminar. Die studierte Pädagogin Birgit Becker schloss in ihre kurze Vorstellung die Definition ein „Philosophieren ist weise Bildung“ und sprach über ihre Erfahrung mit Kindern, die mit ihren ewigen Warum-Fragen eine beispielgebende Hartnäckigkeit beweisen. Durch Fragen könne man der Wahrheit am nächsten kommen.

Auf den Tischen ausgelegtes Material ( Bilder und Zitate) sollte den Teilnehmenden zur Anregung dienen, eine zentrale Frage aus ihrer derzeitigen Lebenssituation zu entwerfen.

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Ein Grillfest als Belohnung

Geflüchtete an der TU und ihre Lernhelfer feiern

grillfest1Vor drei Jahren hatte Heidrun Bleeck die Idee, dass Mitglieder der Aka bei der Eingliederung der Flüchtlinge eine aktive Rolle spielen könnten. Nachdem sie in Dr. Chris Merkelbach, Leiter des Sprachenzentrums der TU Darmstadt, einen engagierten  Partner gefunden hatte, gelang es ihr, fast zwei Dutzend AKA-Mitglieder  als Sprachlernhelfer zu gewinnen.. Seit 2017  laufen mehrere Gruppen, die sehr gezielt (und auch erfolgreich) auf die jeweiligen Sprachprüfungen der TU zuarbeiten.

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Maßstab ist die Lebensqualität des Patienten

Carsten HofmannGroß war das Interesse am Vortrag von Carsten Hofmann, Oberarzt an der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin (Agaplesion Elisabethenstift ) zum Thema Arthrose..

Der Schmerz in Knie- und Hüftgelenk kann verschiedene Ursachen haben. Insbesondere bei fortgeschrittenem Alter handelt es sich häufig um Arthrose: Abnutzung der Knorpelschicht, die das Gelenk schützend umgibt, im schlimmsten Fall bis auf die Knochen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Operation ja oder nein?

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Zum Kaltwasser-Geysir in Andernach mit der Regionalbahn

geysir andernachUnser Anschlusszug in Mainz entfällt an diesem Tag, was nun? Alles kein Problem. Der Kursleiter Günther Scheler hat vorgesorgt und weiß zugleich die nächsten Verbindungen.

Mit Verspätung kommen wir im Geysir-Zentrum in Andernach an und gehen sogleich auf Entdeckungstour im Museum. Bei der interessanten Führung laden interaktive Exponate, Experimentierstationen und Medieninstallationen zum Ausprobieren ein.

Los geht die Führung in einem alten Steinbruch. Wir erfahren etwas über die Gesteine Basalt, Bims und Lava sowie über die Landschaft Vulkaneifel.

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Neues Leben am „Neckarbogen“

Mit Helmut Linke zur Bundesgartenschau in Heilbronn

Der Garten- und Landschaftsarchitekt Helmut Linke hat bei der Aka viele Fans. Mitglieder, die schon öfter an den von ihm organisierten Tagesausflügen teilgenommen haben, kennen inzwischen die drei Funktionen von Gartenausstellungen: Sie erfreuen die Besucher mit einer schönen Pflanzenschau, sie geben Gärtnern und Floristen ein Podium zur Selbstdarstellung, und sie bereiten die nachhaltige Entwicklung oder Veränderung eines städtischen Geländes vor.

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Entlang von Rhein und Mosel nach Trier mit der Regionalbahn

Regen, Regen, Regen

15 unverwüstliche AkalerInnen fanden sich zu früher Stunde in Darmstadt am Hauptbahnhof ein, um eine gemütliche Fahrt mit der Bahn zu genießen, getreu dem Motto des Kursleiters Günther Scheler: „Die Fahrt ist das Ziel.“ Die erwarteten schönen Ausblicke im Rheintal fielen allerdings ins Wasser, steter Regen, alles Grau in Grau, vorbei an verlassen wirkenden Campingplätzen und Schrebergärten.

Man muss schon Eisenbahnfan sein, um so gute Laune zu behalten, wie es bei der Gruppe der Fall war.

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Ein Menschenbild für St. Elisabeth

Aka-Arbeitskreis „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“ gestaltete ihr drittes Wandgemälde

aktion st elisabeth 170Es gibt viele hässliche Ecken in Darmstadt. Zu viele. Daran möchte der kleine Aka-Arbeitskreis „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“ etwas ändern, was zwar vermessen klingen mag, aber durchaus machbar ist. Die Gruppe um Kursleiter Klaus Philipp hat am Montag, den 13. Mai, ihr drittes öffentliches Wandgemälde fertiggestellt, diesmal am Darmstädter Schlossgartenplatz, direkt neben der katholischen Kirche St. Elisabeth. Der einzige Hinweis darauf, dass es sich um eine Aka-Produktion handelt, ist die Signatur.

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Paare in der Kunst

Es war eine neue Perspektive, die Helmut Linke als Vortrag darbot: Künstler einmal nicht von ihrem Werk aus zu betrachten, sondern aus dem Blickwinkel ihrer Paarbeziehung. Da es sich fast nur um Prominente handelte, hatte die Veranstaltung einen hohen Unterhaltungswert. Die Künstler kamen überwiegend aus der Malerei, so dass der Referent zu allen erwähnten Persönlichkeiten eindruckvolles Bildmaterial zeigen konnte.
Linke erklärte einleitend, dass die Paarbeziehungen, wie im ganz normalen Leben, sehr unterschiedliche Harmonieebenen aufwiesen und dass Turbulenzen, Streit und Trennungen oft eine Rolle gespielt haben.

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Der Jüdische Friedhof in Alsbach

juedischer friedhof alsbach 1

Gut verborgen liegt in der Pfarrtanne an der B3 in Alsbach ein großer jüdischer Friedhof. Es ist der größte erhaltene jüdische Landfriedhof in Hessen, über 400 Jahre alt. Hier wurden über Jahrhunderte Juden aus 32 Gemeinden, z.B. von Eberstadt, Gernsheim, Lorsch und Bensheim, beerdigt. 1615 starb der bekannte Rabbiner Samuel Bacharach in Gernsheim und wurde hier „auf dem Sande“ beerdigt. Dies zog weitere Begräbnisse an. Insgesamt sind noch über 2000 Grabsteine erhalten, die beeindruckend in langen Reihen in unberührter Natur stehen.  

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Eierbecher aus Handgranaten

Besuch in Bonn: Haus der Geschichte, Bundeskunsthalle und Orgelbauer

Bonn1Die Idee war ausgesprochen gut: Drei Kursleiter (Mika Dietrich, Helmut Linke und Norbert Irgang) taten sich zusammen, mieteten einen großen Bus und fuhren mit gut 50 Aka-Mitgliedern in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn, wo sich ihre Wege jedoch zunächst mal trennten: Die ersten zog es in die Bundeskunsthalle, die zweite Gruppe ließ sich im „Haus der Geschichte“ auf Ereignisse im Nachkriegsdeutschland ein, das letzte Drittel schließlich wurde von einem Meister seines Faches in die Kunst des Orgelbaus eingeführt.

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