Akademie 55plus Darmstadt - Berichte 2019

Ein Jurist lässt morden

Petra Neumann-Prystaj im Gespräch mit Ralf Köbler

pnp koeblerEr ist Landgerichtspräsident und Datterichfan. Er liebt Krimis. Und er schreibt selbst welche.

Ralf Köbler hat bisher 7 Kriminalromane  veröffentlicht. Man erkennt sie schon  am Format  -„quadratisch, praktisch, gut“. Alle spielen im Darmstädter Datterich-Milieu und immer spielt die Stadtkirche eine Rolle.

Die Sprüche sind es vor allem, die ihm am Datterich gefallen: „Wie is doch die Nadur im Allgemeine so schee!“ (Kapitel6/5.Scene)

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30 Jahre nach der Wende

Die DDR ist inzwischen bereits Geschichte. In diesen Tagen wird überall an den Mauerfall und die Wende erinnert, so auch bei der Aka. Aus Sicht eines Zeitzeugen berichtet der Referent Karl-Heinz Köhler über die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Zunächst schildert er seine Flucht aus der DDR als Schüler, mit seinen Eltern 1951. Das war keine spektakuläre Flucht, noch ging es über die freie Grenze.

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Hessische Tapas im ältesten Restaurant Darmstadts

Der Wirt der Bockshaut, Reiner Heiß, begrüßte die wissbegierigen Akaler/-innen in der ausgebuchten Datterich Stubb (früher Tresorraum) und schwätzte über die Entwicklung Darmstadts. Viele waren der Aufforderung der Kursleiterin Friedel Lausberg gefolgt, mit ihr einen trüben, regnerischen Novembertag bei hessischen Tapas zu verbringen und es wurde ein überaus vergnüglicher und lehrreicher Abend.

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Von der engagierten Christin zur Terroristin

Barbara Wilderotter stellte uns den Lebensweg von Ulrike Meinhof vor.

Ulrike Marie Meinhof wurde 1934 in Oldenburg geboren und wuchs in einer evangelischen Familie auf. Vater Werner, Kunsthistoriker mit NSDAP Vergangenheit, starb schon 1940. Auch Mutter Ingeborg verlor sie früh. Mit ihrer Schwester Wienke wuchs sie nach dem Tod der Mutter 1949 bei der befreundeten Professorin Renate Riemeck in Oldenburg auf. Im katholischen Mädchengymnasium war sie eine pflichtbewusste und gute Schülerin. Nach dem Abitur begann sie in Marburg ein Studium der Pädagogik, Germanistik und Psychologie.

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Zwischen Genie und Wahnsinn

Vincent van Gogh: In einem Lichtbildervortrag bei der Aka stellte Helmut Linke den Maler und dessen Leben vor

Der Mann mit dem roten Bart und dem strengen Blick ist in Zeitungen und im Fernsehen allgegenwärtig. Vincent van Gogh (1853 – 1890), als Künstler und Mensch zu Lebzeiten erfolglos, jetzt als „Vater der Moderne“ gepriesen, erlebt gerade einen durch die neue Ausstellung im Städel befeuerten Hype.

Mit der für ihn so typischen Gründlichkeit hat sich Helmut Linke, Fachbereichsleiter Kunst bei der Aka, mit dem niederländischen Maler und seiner Vita beschäftigt und näherte sich „subtil und behutsam“ einem Menschen, der stets zwischen Genie und Wahnsinn schwankte.

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Die Poesie der stillen Motive

Uraufführung bei der Aka: Klaus Philipp stellte eine Auswahl seiner faszinierenden digital bearbeiteten Naturfotos vor

Natur und Kunst sind stets Klaus Philipps Lehrmeister gewesen. Der frühere Kunstlehrer und Leiter des Aka-Arbeitskreises „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“ erfüllte ein Versprechen, das er bei einer früheren Aka-Veranstaltung gegeben hatte: Er zeigte auf Publikumswunsch weitere eindrucksvolle Beispiele aus dem Zauberkasten seiner digitalen Fotobearbeitungen. Fast alle Bilder waren „Uraufführungen“, die er auf der Festplatte gespeichert hat.

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Stadionführung in Frankfurt

Für unsere Gruppe der Aka55plus hatte Dieter Friedrich eine Führung in der Commerzbank Arena gebucht. Der sehr kompetente Führer begann mit der langen Geschichte des Stadions. Für Frankfurter ist es immer noch das „Waldstadion“, welches 1925 im Frankfurter Stadtwald eröffnet und in den Folgejahren mehrfach umgebaut und modernisiert wurde.

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Alpenüberquerung

alpen ankunft sterzing friedrichIm Oktober 2018, während einer Odenwaldwanderung,  schlug Erwin Fendrich vor, mit der Aka die Alpen zu überqueren. Schnell wurde aus der Idee Realität. Bis Anfang Dezember 2018 buchten fünf Frauen und sechs Männer dieses Abenteuer.

Ab Juli 2019 wurde im 14-tägigen Rhythmus ein Wandertraining für die Alpenüberquerer durchgeführt.

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Steinau an der Straße

Brueder Grimm HausDer Tag begann mit Frühgymnastik am Darmstädter Bahnhof. Treppab, treppauf, treppab, das bot  die Bahn der Aka-Gruppe. Der Tagesausflug nach Steinau war bestens vorbereitet, wie man es von der Kursleiterin Ingrid Scheffler kennt.

Der Zusatz „an der Straße“ bezieht sich auf die Via Regia, die alte Handelsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig, und dient der Unterscheidung von anderen gleichnamigen Orten.

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Lieblingsrolle: Der Fuchs im Hackebackewald

Schauspieler Aart Veder bei „Aka im Gespräch“

Veder pnpIm Vorteil waren geborene Heiner an diesem Abend allemal,denn bei jedem Darmstädter Schauspielernamen der letzten 40 Jahre erhob sich ein beifälliges Gemurmel. Mit der Einladung von Aart Veder hatte Aka-Moderatorin Petra Neumann-Prystaj einen Volltreffer gelandet.Und als Aart Veder auch noch zur Gitarre griff und ein Bänkellied sang, gab es riesigen Applaus im proppenvollen Literaturhaus – immer wieder.

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