Akademie 55plus Darmstadt - Berichte 2019

Die Chronisch-venöse Insuffizienz

dr guidi hanischDie Chronisch-venöse Insuffizienz ist ein Volksleiden, so Dr. Hanisch, Oberarzt am Agaplesion, Elisabethenstift. Jede 5. Frau und jeder 6. Mann in Deutschland ist davon betroffen.

Es handelt sich dabei nicht um eine lebensbedrohliche Erkrankung der oberflächlichen Beinvenen. Doch man sollte sie nicht einfach übergehen, da das unangenehme Folgen haben kann.

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Zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels

Der 28. November war nicht ein zufälliger Veranstaltungstermin, sondern der 199. Geburtstag von Friedrich Engels, wie die Referentin Christiane Schuchard-Ficher eingangs versicherte. Die leibhaftige Großnichte des Fabrikantensohns aus Wuppertal-Barmen wählte diesen Termin bewusst aus, um ihr Publikum vor dem Jubiläumsjahr vorzeitig gut zu informieren. Friedrich Engels war das erste Kind von neun in der „Weberfamilie“, deren Ahnen schon einige Generationen als Teil der Barmer Textilindustrie bekannt waren.

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Wo drückt der Schuh?

Ein Besuch im Offenbacher Ledermuseum

Wer kennt es nicht, das Bild des Malers Tischbein „Goethe in der römischen Campagna“, das dem Besucher der Frankfurter Schirn unter anderem deshalb irritiert: Der Dichterfürst trägt ganz eindeutig zwei linke Schuhe. Nun wurde das Rätsel um die verdrehten Goethe-Füße gelüftet, und zwar in Offenbach, genauer gesagt im dortigen Ledermuseum, wo die Direktorin des Hauses, Inez Florschütz durch die Ausstellung „STEP BY STEP - Schuh. Design im Wandel“ führte. Organisiert hatte den spannenden Ausflug in die Welt der Fußbekleidung Ingrid Scheffler für eine Aka-Gruppe, die – keine Überraschung - überwiegend aus weiblichen Schuhfans bestand.

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Tomi Ungerer

Eine Hommage an einen „genialen Zeichner und Europäer“

Der Referent Helmut Linke begrüßte das Publikum im Vortragssaal mit „Auch Tomi Ungerer hätte sich über den guten Besuch gefreut.“ Freuen konnten sich auch die Zuhörenden über einen spannenden und humorvollen Vortrag mit zahllosen Beispielen von Ungerers vielfältiger Zeichenkunst. Es wurde viel gelacht an diesem Abend, an dem der im Februar dieses Jahres verstorbene Künstler gewürdigt wurde.

Tomi Ungerer, als Jean-Thomas Ungerer am 28. November 1931 in Straßburg geboren, verbrachte seine Kindheit in dem von den Deutschen annektierten Elsass und begann schon früh in seinen Zeichnungen mit seinem Protest. Hier wurden die Grundlagen für seinen Einsatz für Frieden und Freiheit gelegt.

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Wer lenkt die Arche und wer fährt nur mit?

Das war die interessante Frage, die Dr. Christa Burger in ihrem Vortrag „Mikrobiom - Bakterien beeinflussen unsere Gesundheit“ beantwortete. Im voll besetzten Vortragssaal führte uns die promovierte Biologin ein in die Welt der Bakterien, Viren und Hefen, die das Mikrobiom in und auf unserem Körper bilden.

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Osteoporose und Knochenbruch

Osteoporose, im Volksmund auch Knochenschwund genannt, ist eine weitverbreitete Krankheit. Wenn die Knochendichte einen bestimmten Wert unterschreitet, spricht man von Osteoporose. Insbesondere ältere Menschen und hier vornehmlich die Frauen sind von Osteoporose betroffen. Jede vierte Frau über 50 erkrankt an Osteoporose, so der Referent Dr. Thomas Schreyer, Chefarzt der Unfallchirurgie und Alterstraumatologie am Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt.

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Tinas Kiosk mit Arno-Schmidt-Porträt

Aka-Arbeitskreis „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“ gestaltet das Trafo-Häuschen in der Inselstraße

Vier Fotos erzählen diese Geschichte besser, als Worte es könnten. Sie zeigen das Trafo-Häuschen an der Inselstraße vor und nach seiner Verschönerung durch Mitglieder des Aka-Arbeitskreises „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“, der von Klaus Philipp geleitet wird.

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Ein Jurist lässt morden

Petra Neumann-Prystaj im Gespräch mit Ralf Köbler

pnp koeblerEr ist Landgerichtspräsident und Datterichfan. Er liebt Krimis. Und er schreibt selbst welche.

Ralf Köbler hat bisher 7 Kriminalromane  veröffentlicht. Man erkennt sie schon  am Format  -„quadratisch, praktisch, gut“. Alle spielen im Darmstädter Datterich-Milieu und immer spielt die Stadtkirche eine Rolle.

Die Sprüche sind es vor allem, die ihm am Datterich gefallen: „Wie is doch die Nadur im Allgemeine so schee!“ (Kapitel6/5.Scene)

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30 Jahre nach der Wende

Die DDR ist inzwischen bereits Geschichte. In diesen Tagen wird überall an den Mauerfall und die Wende erinnert, so auch bei der Aka. Aus Sicht eines Zeitzeugen berichtet der Referent Karl-Heinz Köhler über die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Zunächst schildert er seine Flucht aus der DDR als Schüler, mit seinen Eltern 1951. Das war keine spektakuläre Flucht, noch ging es über die freie Grenze.

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Hessische Tapas im ältesten Restaurant Darmstadts

Der Wirt der Bockshaut, Reiner Heiß, begrüßte die wissbegierigen Akaler/-innen in der ausgebuchten Datterich Stubb (früher Tresorraum) und schwätzte über die Entwicklung Darmstadts. Viele waren der Aufforderung der Kursleiterin Friedel Lausberg gefolgt, mit ihr einen trüben, regnerischen Novembertag bei hessischen Tapas zu verbringen und es wurde ein überaus vergnüglicher und lehrreicher Abend.

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