Akademie 55plus Darmstadt - Berichte 2019

Neues Leben am „Neckarbogen“

Mit Helmut Linke zur Bundesgartenschau in Heilbronn

Der Garten- und Landschaftsarchitekt Helmut Linke hat bei der Aka viele Fans. Mitglieder, die schon öfter an den von ihm organisierten Tagesausflügen teilgenommen haben, kennen inzwischen die drei Funktionen von Gartenausstellungen: Sie erfreuen die Besucher mit einer schönen Pflanzenschau, sie geben Gärtnern und Floristen ein Podium zur Selbstdarstellung, und sie bereiten die nachhaltige Entwicklung oder Veränderung eines städtischen Geländes vor.

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Entlang von Rhein und Mosel nach Trier mit der Regionalbahn

Regen, Regen, Regen

15 unverwüstliche AkalerInnen fanden sich zu früher Stunde in Darmstadt am Hauptbahnhof ein, um eine gemütliche Fahrt mit der Bahn zu genießen, getreu dem Motto des Kursleiters Günther Scheler: „Die Fahrt ist das Ziel.“ Die erwarteten schönen Ausblicke im Rheintal fielen allerdings ins Wasser, steter Regen, alles Grau in Grau, vorbei an verlassen wirkenden Campingplätzen und Schrebergärten.

Man muss schon Eisenbahnfan sein, um so gute Laune zu behalten, wie es bei der Gruppe der Fall war.

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Ein Menschenbild für St. Elisabeth

Aka-Arbeitskreis „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“ gestaltete ihr drittes Wandgemälde

Es gibt viele hässliche Ecken in Darmstadt. Zu viele. Daran möchte der kleine Aka-Arbeitskreis „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“ etwas ändern, was zwar vermessen klingen mag, aber durchaus machbar ist. Die Gruppe um Kursleiter Klaus Philipp hat am Montag, den 13. Mai, ihr drittes öffentliches Wandgemälde fertiggestellt, diesmal am Darmstädter Schlossgartenplatz, direkt neben der katholischen Kirche St. Elisabeth. Der einzige Hinweis darauf, dass es sich um eine Aka-Produktion handelt, ist die Signatur.

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Paare in der Kunst

Es war eine neue Perspektive, die Helmut Linke als Vortrag darbot: Künstler einmal nicht von ihrem Werk aus zu betrachten, sondern aus dem Blickwinkel ihrer Paarbeziehung. Da es sich fast nur um Prominente handelte, hatte die Veranstaltung einen hohen Unterhaltungswert. Die Künstler kamen überwiegend aus der Malerei, so dass der Referent zu allen erwähnten Persönlichkeiten eindruckvolles Bildmaterial zeigen konnte.
Linke erklärte einleitend, dass die Paarbeziehungen, wie im ganz normalen Leben, sehr unterschiedliche Harmonieebenen aufwiesen und dass Turbulenzen, Streit und Trennungen oft eine Rolle gespielt haben.

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Der Jüdische Friedhof in Alsbach

juedischer friedhof alsbach 1

Gut verborgen liegt in der Pfarrtanne an der B3 in Alsbach ein großer jüdischer Friedhof. Es ist der größte erhaltene jüdische Landfriedhof in Hessen, über 400 Jahre alt. Hier wurden über Jahrhunderte Juden aus 32 Gemeinden, z.B. von Eberstadt, Gernsheim, Lorsch und Bensheim, beerdigt. 1615 starb der bekannte Rabbiner Samuel Bacharach in Gernsheim und wurde hier „auf dem Sande“ beerdigt. Dies zog weitere Begräbnisse an. Insgesamt sind noch über 2000 Grabsteine erhalten, die beeindruckend in langen Reihen in unberührter Natur stehen.  

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Eierbecher aus Handgranaten

Besuch in Bonn: Haus der Geschichte, Bundeskunsthalle und Orgelbauer

Bonn1Die Idee war ausgesprochen gut: Drei Kursleiter (Mika Dietrich, Helmut Linke und Norbert Irgang) taten sich zusammen, mieteten einen großen Bus und fuhren mit gut 50 Aka-Mitgliedern in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn, wo sich ihre Wege jedoch zunächst mal trennten: Die ersten zog es in die Bundeskunsthalle, die zweite Gruppe ließ sich im „Haus der Geschichte“ auf Ereignisse im Nachkriegsdeutschland ein, das letzte Drittel schließlich wurde von einem Meister seines Faches in die Kunst des Orgelbaus eingeführt.

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Über Schloss Alsbach auf den Melibokus

schloss alsbachführte die Wanderung zu der Ulrich Schöll als Wanderführer eingeladen hatte. Er bietet jedes Jahr mehrere Wanderungen für Aka-Mitglieder an, die er mit Vortouren vor den eigentlichen Wanderungen bestens vorbereitet.
Vom Bahnhof Zwingenberg aus ging es durch verwinkelte Gässchen und über eine lange Treppe durch die Aul, das alte Stadttor von Zwingenberg auf den Blütenweg. Von dem nicht ganz so freundlichen Wetter – es waren sogar ein paar Schneeflöckchen dabei – ließ sich die muntere Gruppe von 18 Wanderern nicht beeindrucken und strebte dem ersten Etappenziel zu – der Burgruine Schloss Alsbach.

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Reichskanzler Otto von Bismarck

Wolfram Tischendorf ist zu danken, dass er mit „Leben und Tätigkeit“ des Reichskanzlers Otto von Bismarck (und im nächsten Semester mit Konrad Adenauer) zwei markante Persönlichkeiten der deutschen Geschichte zu seinem Thema macht. Bismarck (1815-1898) bleibt eine verdienstvolle Persönlichkeit, wenngleich er aus heutiger Sicht ein ultrakonservativer Politiker gewesen ist.

Als „toller“ Junker eines stets wohlhabenden Adelsgeschlechts sorgt sich vor allem seine strebsame und gebildete Mutter um die Karriere ihres Sohnes. Er bummelt und trinkt während er halbherzig eine Ausbildung im Forst- und Gutswesen auf sich nimmt.

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Brüssel – die europäische Hauptstadt erleben

Fahrt der Akademie 55plus und der Europäischen Akademie Hessen

Achtunddreißig an Europa Interessierte verbrachten auf Einladung des Europaabgeordneten Dr.Wolf Klinz, MdEP drei spannende und lehrreiche Tage in der europäischen Hauptstadt. Barbara von Saary und Sigrid Geisen leiteten die Reise.

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Thea Nivea und eine Kranichsteiner Hymne

Michael Hüttenberger bei „Akademie im Gespräch“

Wer das Stadtmagazin „Frizz“ regemäßig liest, ist mit „Thea Nivea“ bestens vertraut. Die freche Göre gibt jeden Monat ihre süffisanten Kommentare zum Darmstädter Geschehen ab. Insgesamt gibt es schon rund 130 Glossen von ihr. Petra Neumann-Prystaj hatte nun den „geistigen Vater“ des Mädchens zu Gast: Michael Hüttenberger, den ehemaligen Schulleiter der Erich-Kästner-Schule, der sich nebenbei auch noch als Autor und SPD-Stadtverordneter betätigte, immer SV-98-Anhänger war und sich in den letzten Jahren hauptsächlich aufs Schreiben verlegt hat.

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